qBlank vs PotPlayer

PotPlayer ist ein Videoplayer, der auch eine Capture Card öffnen kann, und manche spielen so darüber. qBlank ist für genau das gebaut, und für Bildschirm und Fenster.

Kurz gesagt

Verglichen mit PotPlayer 1.7.23164 und seinen Einstellungen, dazu Foren.

qBlankPotPlayer
QuellcodeOffen, GPLv3Geschlossene Freeware, von Kakao
Gemacht fürSpielen über eine Karte, einen Bildschirm oder ein Fenster, und das AufnehmenVideodateien; eine Karte ist eine Quelle von vielen
DownloadEine Datei, etwa 3 MBEtwa 50 MB, Installer oder portabel
AnzeigeEigener Renderer, Direct3D 11 oder VulkanEin Renderer nach Wahl; ab Werk der eingebaute Direct3D 11, daneben unter anderem EVR, VMR9 und madVR
Format der KarteGewählt und an die Videonorm angepasstAus einer Liste gewählt, oder Default
VideonormAutomatisch gefundenNicht erkannt
DeinterlacingAn jedem Bild gemessenAb Werk bewegungsadaptiv, oder das der GPU
Composite-Dot-CrawlFilter eingebaut–
Bildschirm und FensterMonitor oder FensterEin Bereich, ein Fenster, oder Spielaufnahme für Direct3D 9 bis 12, OpenGL und Vulkan
AufnahmeMKV, MP4, AVI; H.264, H.265, AV1, verlustfreiMKV, MP4, AVI, WMV, WebM und mehr; H.264 über NVENC, Quick Sync, AMF oder OpenH264
Replay-PufferArbeitsspeicher oder Platte, bis 30 Minuten–
Virtuelle Kamera64 Bit, HDR–
SystemeWindows 10 und 11, 64 BitWindows, 64 Bit und ARM64

Die beiden Projekte

PotPlayer

  • Von Kakao, früher als Daum PotPlayer. Freeware, Quellcode geschlossen.
  • 1.7.23164 erschien am 21. Oktober 2026. Laut Changelog sind seitdem Direct3D-11-Video und WASAPI-Ton der Standard.
  • Zuerst ein Player: Dateien, Streams, Untertitel. Geräte sind eine weitere Art von Quelle.
  • Etwa 50 MB, als Installer oder portabel. Für 64-Bit-Windows und ARM64.

qBlank

  • Quelloffen unter GPLv3. Code, Issues und Releases liegen auf GitHub.
  • Deutsch und Englisch, mit Handbuch in beiden.
  • Eine Datei von etwa 3 MB, über winget, die Website oder GitHub.
  • Zum Aufnehmen braucht es ffmpeg. qBlank bietet an, es zu laden, aus einer festen Quelle, gegen seinen Hash geprüft.
  • Updates werden beim Start gesucht, wenn man will.

Capture Card: Anzeige

PotPlayer: ein Renderer nach Wahl

  • PotPlayer zeichnet über den Videorenderer, den man wählt. Seit 1.7.23164 ist der eingebaute Direct3D-11-Renderer der Standard.
  • EVR, VMR9 und madVR gehören zu den anderen.
  • Das Bild der Karte läuft durch dieselbe Kette wie eine Videodatei.

qBlank: eigener Renderer

  • qBlank zeichnet das Bild selbst, mit Direct3D 11 oder Vulkan. Anzeige → Grafikschnittstelle wählt eins.
  • Jedes Bild wird gezeichnet, wenn es ankommt, in der Rate der Quelle. Ein noch nicht gezeichnetes Bild wird vom nächsten ersetzt, nie dahinter eingereiht.
  • Ein Bild Warteschlange in der Swapchain, Tearing erlaubt, VSync ab Werk aus.
  • Bildschirmaufnahmen, Remote Play und OBS sehen qBlanks Fenster wie jedes andere.

F1 zeigt, was qBlank selbst beiträgt: Durchlauf ist die Zeit von der Ankunft eines Bildes in qBlank, bis es qBlank verlässt. Etwa 1 ms bei 1080p60. Karte und Monitor kommen noch dazu.

Die F1-Statistik auf Kompakt: Quellrate 64,88 fps, gemeldet 143,86; Ausgabe 65,1 fps, VSync aus, Tearing erlaubt; Durchlauf 1,3 ms
F1 auf Kompakt, hier an einem Fenster: die Rate der Quelle, was am Schirm ankommt, und qBlanks eigene Zeit.
Gegeneinander gemessen wurden die beiden hier nicht.

Capture Card: Einrichtung

PotPlayer: die Geräteeinstellungen

  • Open Webcam/Other Device öffnet die Karte.
  • Die Geräteeinstellungen (Alt+D) haben je einen Reiter für Webcam, Analog TV, Digital TV und Screen Capture.
  • Eine Karte wird unter Webcam eingerichtet: das Gerät, seine Art und das Format. Das Format ist Default oder eine der aufgelisteten Größen und Raten.

qBlank: ans Signal angepasst

  • Quelle listet, was die Karte anbietet: Farbformat, Auflösung und Bildrate.
  • Auflösung an die Videonorm anpassen ist ab Werk an: passt die Auflösung nicht, etwa 720×480 bei PAL, stellt qBlank die richtige selbst ein.
  • Rate des Signals nimmt 50 Hz bei PAL, 59,94 bei NTSC, 60 bei PAL 60.
  • Werte von Hand eingeben gibt es für Formate, die eine Karte nicht auflistet.
  • NV12 und P010 ebenso wie YUY2, UYVY und RGB. 10 Bit bleibt 10 Bit, HDR bleibt HDR.
Der Reiter Quelle der Einstellungen: Bildquelle Capture-Karte, Bildschirm oder Fenster, der Eingang auf Automatisch, die Karte unter Videogerät gewählt und die Knöpfe Karte konfigurieren und Karte neu einlesen
Quelle: Karte, Bildschirm oder Fenster als Bildquelle, dann die Karte und ihr Eingang.

Bei beiden bedient eine Karte nur ein Programm zur Zeit.

Capture Card: Ton

PotPlayer

  • Use audio capture device nimmt den Ton von dem Aufnahmegerät, das darunter gewählt ist.
  • Preview audio spielt ihn ab.
  • Seit 1.7.23164 läuft der Ton ab Werk über den WASAPI-Renderer.

qBlank

  • Jedes Format, das die Karte schickt. qBlank wandelt es in das, was das Gerät spielt.
  • Tonpuffer von 5 bis 200 ms, ab Werk 30.
  • Exclusive Mode umgeht den Windows-Mixer für weniger Verzögerung. Das Gerät ist dann für andere Programme gesperrt.
  • A/V-Versatz verschiebt Ton oder Bild bei der Wiedergabe um bis zu 200 ms, für einen Fernseher oder ein Headset mit eigener Verzögerung. Die Aufnahme bleibt davon unberührt.
  • M schaltet stumm, + und - regeln die Lautstärke. Beides lässt die Aufnahme in Ruhe.
  • Mikrofone und andere Eingänge kommen als eigene Quellen in die Aufnahme. Siehe Aufnahme.
Der Reiter Ton: Wiedergabe auf Systemstandard, Exclusive Mode aus, und unter Verzögerung der Tonpuffer auf 30 ms und der A/V-Versatz auf 0 ms
Ton → Wiedergabe und Verzögerung, wie ab Werk.

Analoge Konsolen

qBlankPotPlayer
VideonormPAL, NTSC oder SECAM automatisch gefunden, folgt einem Wechsel zwischen 50 und 60 HzNicht erkannt
DeinterlacingAn jedem Bild gemessen; Aus (Weave), Bob, Bob (interpoliert), Bewegungsadaptiv, Kantenorientiert, YADIFAb Werk bewegungsadaptiv, oder das der GPU
Composite-Dot-CrawlFünf Filter, nebeneinander zu vergleichen–

Deinterlacing

qBlank misst jedes Bild. Mit Nur bei interlaced Quellen anwenden darf der Deinterlacer anbleiben: 240p geht unberührt durch, 480i und 576i werden deinterlaced. Auch die Halbbildreihenfolge wird gemessen.

Der Abschnitt Halbbilder: Nur bei interlaced Quellen anwenden, die Anzeige Gemessen: progressiv, der Deinterlacing-Modus und die Halbbildreihenfolge
Bild → Halbbilder: was gemessen wurde, und der Modus.

Videonorm

Eine Karte auf NTSC zeigt eine PAL-Konsole schwarzweiß oder mit wandernden Farben. qBlank probiert die Normen selbst durch, bis die Farbe einrastet. F7 prüft am aktuellen Bild noch einmal.

Der Abschnitt Videonorm auf Automatisch: eingestellt PAL 60, Signal eingerastet
Quelle → Videonorm: was auf der Karte steht und ob sie eingerastet ist.

Composite

Composite trägt die Farbe in der Helligkeit, das hinterlässt wandernde Punkte an Kanten. qBlank hat fünf Filter dagegen; sie erscheinen nur an einem Composite-Eingang. F12 teilt das Bild in aus und an, F11 hält es an.

Der Abschnitt Composite-Filter, alles aus: Farbschimmern, Erweiterte Historie, Stillstehendes mitteln, Bewegung folgen, Bewegtes entstören und Bandbreite zurückholen
Bild → Composite-Filter, alles aus wie ab Werk.

Pixelgrafik und Röhre

  • Natives Pixelraster: man wählt, wie viele Pixel die Konsole pro Zeile zeichnet, 256 bei einem SNES. Jedes Konsolenpixel wird dann ein scharfer Block.
  • Sharp Bilinear hält Pixel bei jedem Faktor scharf und gleich breit. Integer-Skalierung steht beim Seitenverhältnis.
  • Zeilenlücken, Röhrenmaske und Pixelraster gelten nur für die Anzeige. Aufnahmen, Screenshots und die Kamera bekommen das Bild ohne sie.
Der Abschnitt Bildröhre mit 240 Zeilen der Quelle, Zeilenlücken 0,35, Streifenmaske mit 0,35
Bild → Bildröhre.

Bildschirm und Fenster

qBlankPotPlayer
Was es nimmtEinen ganzen Monitor, oder ein FensterEinen Bereich, ein Fenster, oder ein Spiel
Teil des Bildschirms–Ein Bereich
SpieleIm Fenster, über Windows.Graphics.CaptureSpielaufnahme für Direct3D 9 bis 12, OpenGL und Vulkan

PotPlayer

  • Screen Capture ist ein Reiter der Geräteeinstellungen, neben der Karte.
  • Es nimmt einen Bereich des Bildschirms, ein Fenster, oder ein Spiel über seine Grafikschnittstelle.

qBlank

  • Bildschirm nimmt einen ganzen Monitor, Fenster ein Fenster, Spiele und Videos eingeschlossen.
  • Ein verdecktes Fenster kommt durch. Ein minimiertes nicht.
  • Ändert sich der Titel oder ist das Fenster weg, nimmt qBlank ein anderes Fenster desselben Programms.
  • Der Rahmen wird immer abgeschnitten.
  • Jedes neue Bild wird sofort gezeichnet. Aufnahme → Bildrate auf wie die Quelle behält alle, oder deckelt sie.
  • Systemton ohne qBlank nimmt alles außer qBlanks eigener Wiedergabe. qBlank bleibt hörbar, und nichts hallt doppelt.
  • qBlank auf der Aufnahme verbergen ist beim Bildschirm ab Werk an. Es hält qBlank aus jeder Bildschirmaufnahme heraus, auch aus Remote Play und Remotedesktop.
  • Vorschau aus zeigt eine kleine Anzeige mit Auflösung, Bildrate und Aufnahmezeit und zeichnet seltener.
Der Reiter Quelle mit Fenster als Bildquelle: das Fenster Test window — python.exe, Aktualisieren, die Haken für Mauszeiger und Vorschau und vier Hinweise zu verdeckten Fenstern, verlorenem Titel, exklusivem Vollbild und Ton
Quelle → Fenster: das Fenster, Zeiger, Vorschau und was man wissen muss.
Der Reiter Quelle mit Bildschirm als Bildquelle: der Hauptmonitor gewählt, Mauszeiger, Vorschau und qBlank auf der Aufnahme verbergen eingeschaltet, dazu die Hinweise zum exklusiven Vollbild und zum Ton
Quelle → Bildschirm: Monitor, Zeiger, Vorschau, qBlank verbergen.
Die Anzeige von qBlank bei ausgeschalteter Vorschau: Monitor 1, 2560 × 1440, 144 Hz, 5 fps und die Knöpfe Aufnahme starten, Screenshot und Vorschau zeigen
Vorschau aus: die Anzeige statt des Bildes.

Aufnahme

qBlankPotPlayer
ContainerMKV, MP4; AVI für verlustfreiMKV, MP4, AVI, WMV, WebM und mehr
Video-CodecsH.264 über NVENC, Quick Sync, AMF oder x264; H.265 über NVENC, Quick Sync, AMF oder x265; AV1 über NVENC, Intel Arc, AMD oder SVT-AV1H.264 über NVENC, Quick Sync, AMF oder OpenH264, unter anderem
VerlustfreiH.265 verlustfrei über NVENC, UT Video, unkomprimiertes RGBHuffyuv, unkomprimiertes RGB oder YUV
Ton-CodecAAC mit 96 bis 320 kbit/s; PCM in AVIAAC, PCM, FLAC, oder keiner
Was aufgenommen wirdDas Bild wie angezeigt; Ohne Filter für die Bilder der KarteDie laufende Quelle, nicht der Bildschirm
Größe und RateDie der Quelle, oder eine feste Höhe und eine ObergrenzeOriginal, oder eingestellt
TonquellenKarte, Eingänge, Ausgänge, System ohne qBlank; Verstärkung bis +12 dBDer Ton der laufenden Quelle
SpurenGemischt, getrennt oder beides–
PauseEigene Taste, eine Datei ohne LückePausiert die Wiedergabe, pausiert auch die Aufnahme
Replay-PufferArbeitsspeicher oder Platte, 5 s bis 30 min–
MarkerMKV, MP4 und Clips–

PotPlayer

  • Alt+C, oder Rechtsklick → Video → Video Recording, öffnet die Aufnahme.
  • Dort werden ein Ordner und ein Präfix für den Dateinamen gesetzt. Video steht ab Werk auf 2.000 kbps.

qBlank

  • Der Encoder läuft in qBlank, über die Bibliotheken von ffmpeg. Mit NVENC und AMF geht das Bild ohne Kopie von der GPU zum Encoder.
  • Ändern sich Größe oder Videonorm während einer Aufnahme, beginnt nahtlos eine neue Datei.
  • Replay-Puffer und Aufnahme teilen einen Encoder. Umschalt+F9 speichert die letzten Minuten als Clip.
  • Marker: Strg+Umschalt+F9 setzt einen, Player zeigen sie als Kapitel.
Der Reiter Aufnahme: Container MKV, Bildrate und Auflösung wie die Quelle, der Ausgabeordner mit dem freien Platz als Aufnahmezeit, der größere Puffer im Arbeitsspeicher und unter Screenshots das Format PNG und der Screenshot-Ordner
Aufnahme: Container, Rate, Größe, Ordner, Teilen und Puffer.
Der Abschnitt Tonquellen der Aufnahme im Reiter Ton: der Ton der Karte, ein Eingang auf Systemstandard und der Systemton, jeder mit Verstärkung, Spuren und Pegel, und der Knopf Hinzufügen
Ton → Tonquellen der Aufnahme: jede mit Verstärkung, Spuren und Pegel.
Der Reiter Replay: Replay im Hintergrund an, Länge 60 Sekunden, Ablage im Arbeitsspeicher mit höchstens 4 GB, der freie Speicher und was 60 Sekunden brauchen
Replay: Länge, Arbeitsspeicher oder Platte.

Screenshots und virtuelle Kamera

qBlankPotPlayer
Screenshot-FormatePNG, JPEG, JPEG XR, AVIFJPEG, PNG, BMP, WebP
Virtuelle KameraEingebaut, eine DirectShow-Quelle für 64-Bit-Programme–
Kamera-FormateNV12; P010 mit PQ für HDR–

In PotPlayer heißt Video capture, Bilder als Dateien zu speichern. Ein Video nimmt Video Recording auf.

Der Abschnitt Virtuelle Kamera: eingeschaltet, OBS und Discord lesen mit, jedes in seinem eigenen Format
Aufnahme → Virtuelle Kamera: installiert, eingeschaltet, und wer gerade mitliest.

Was Nutzer über PotPlayer berichten

Aus Foren. Kaum jemand bewertet einen Player als Aufnahmeprogramm, daher gibt es wenig.

  • MKV-Aufnahmen kamen kaputt heraus oder ließen sich nicht öffnen.
  • Eine USB-Karte gab ein Bild, aber keinen Ton.
  • Ein Nutzer fand VMR9 im Fenster mit etwas weniger Verzögerung als Direct3D 11.

Nur in PotPlayer

  • Ein vollständiger Player: Dateien, Streams, Untertitel.
  • TV-Tuner, analog und digital.
  • Spielaufnahme für Direct3D 9 bis 12, OpenGL und Vulkan.
  • Ein Bereich des Bildschirms.
  • Eine Auswahl an Renderern, madVR eingeschlossen.
  • Mehr Container, darunter WMV und WebM, dazu FLAC.
  • Screenshots als WebP oder BMP.
  • ARM64.

Nur in qBlank

  • Quelloffen.
  • Videonorm, Interlacing, Halbbildreihenfolge und Farbbereich aus dem Bild gemessen.
  • Composite-Filter mit Vergleich nebeneinander.
  • Das Pixelraster der Konsole.
  • Mikrofone und Systemton in der Aufnahme, auf eigenen Spuren.
  • Replay-Puffer im Arbeitsspeicher oder auf der Platte, bis 30 Minuten, und Marker.
  • Eine virtuelle 64-Bit-Kamera mit qBlanks vollem Bild, HDR eingeschlossen.
  • qBlank aus der eigenen Bildschirmaufnahme verborgen.
  • F1 zeigt qBlanks eigene Zeit pro Bild.