qBlank vs AmaRecTV

Beide sind kleine Windows-Programme, um eine Capture Card anzusehen und aufzunehmen, und beide können den Desktop nehmen. AmaRecTV steht seit 2017 still. qBlank ist quelloffen und wächst weiter.

Kurz gesagt

Verglichen mit AmaRecTV 4.11 Live und seinem Handbuch, dazu Foren und Testberichte.

qBlankAmaRecTV
Letzte Version2026, wird weiterentwickelt4.11, Oktober 2017
QuellcodeOffen, GPLv3Geschlossene Freeware
SpracheDeutsch und EnglischJapanisch; auf Englisch nur bis 2.31, von 2013
Video-CodecÜber ffmpeg eingebaut, auf Wunsch geladenBraucht AMV4, kostenpflichtig; ohne Lizenz kommt ein Logo ins Video
AnzeigeEigener Renderer, Direct3D 11 oder VulkanOverlay (VMR7) oder EVR
Format der KarteGewählt und an die Videonorm angepasstAus einer Liste gewählt oder von Hand eingetippt
Ton der KarteJedes Format, eigener Puffer ab 5 ms16 Bit Stereo, meist 48 kHz, passend zum Wiedergabegerät
DeinterlacingIm Bild und in der AufnahmeNur in der Vorschau
VideonormAutomatisch gefundenIm Treiberdialog der Karte
Composite-Dot-CrawlFilter eingebaut–
Bildschirm und FensterMonitor oder Fenster, jedes Spiel im FensterBereich, Fensterposition oder GDI-Fenster ohne DirectX-Inhalt
AufnahmeMKV, MP4, AVI; H.264, H.265, AV1, verlustfreiAVI mit AMV4 oder einem anderen VfW-Codec
Replay-PufferArbeitsspeicher oder Platte, bis 30 Minuten–
HDRAnzeige, Aufnahme, Screenshots, Kamera–
Virtuelle Kamera64 Bit, HDRNur 32-Bit-Programme, braucht AmaRecTV 3.10
SystemeWindows 10 und 11, 64 BitWindows 8.1 und 10, 64 Bit; Windows 7 ungetestet, mit Lücken

Die beiden Projekte

AmaRecTV

  • Von einem japanischen Entwickler. Version 4.01 erschien im Februar 2016, 4.11 im Oktober 2017. Seitdem nichts.
  • Freeware, Quellcode geschlossen. Version 4 hat eine Spracheinstellung, laut Handbuch geht bisher aber nur Japanisch. Auch das Handbuch ist japanisch.
  • Die englische Website ist viel kleiner als die japanische und holprig übersetzt. Sie bietet 2.31 von 2013 auf Englisch an. Version 3 und 4 fehlen dort.
  • Laut Handbuch gibt es keinen Support für Nutzer.
  • Kein Installer: entpacken und starten. Das Handbuch warnt davor, es unter Program Files abzulegen, sonst werden Einstellungen nicht gespeichert.
  • Es braucht den Video-Codec AMV4 ab Version 4.10. AMV4 ist kostenpflichtige Shareware, 2.808 Yen. Ohne Lizenz setzt es ein Logo in die Aufnahme.
  • Es braucht eine CPU mit SSE4.1. Windows 10 kam mit 4.11 dazu.
  • Viele Anleitungen und Download-Seiten bieten noch 3.10 an. Laut eigener Readme braucht auch sie AMV4.

qBlank

  • Quelloffen unter GPLv3. Code, Issues und Releases liegen auf GitHub.
  • Deutsch und Englisch, mit Handbuch in beiden.
  • Eine Datei von etwa 3 MB, über winget, die Website oder GitHub.
  • Zum Aufnehmen braucht es ffmpeg. qBlank bietet an, es zu laden, aus einer festen Quelle, gegen seinen Hash geprüft. Kein Codec zu kaufen, kein Logo.
  • Updates werden beim Start gesucht, wenn man will.

Capture Card: Anzeige

AmaRecTV: Overlay oder EVR

  • AmaRecTV zeichnet über einen DirectShow-Videorenderer. Das Handbuch empfiehlt Overlay (VMR7) für geringe Verzögerung.
  • EVR ist der Ausweg. Das Handbuch nennt seine Anzeigeverzögerung groß und rät davon ab.
  • Overlay bedient nur ein Programm zur Zeit. Unter Windows 7 geht es nur mit ausgeschaltetem Aero.
  • Overlay-Video erscheint in keiner Bildschirmaufnahme.
  • Unter Erweitert 2 lässt sich die Vorschau verlangsamen, solange die Maus ruht, um CPU zu sparen.

qBlank: eigener Renderer

  • qBlank zeichnet das Bild selbst, mit Direct3D 11 oder Vulkan. Anzeige → Grafikschnittstelle wählt eins.
  • Jedes Bild wird gezeichnet, wenn es ankommt, in der Rate der Quelle. Ein noch nicht gezeichnetes Bild wird vom nächsten ersetzt, nie dahinter eingereiht.
  • Ein Bild Warteschlange in der Swapchain, Tearing erlaubt, VSync ab Werk aus.
  • Nichts hängt an Overlay-Unterstützung im Treiber. Bildschirmaufnahmen, Remote Play und OBS sehen qBlanks Fenster wie jedes andere.

F1 zeigt, was qBlank selbst beiträgt: Durchlauf ist die Zeit von der Ankunft eines Bildes in qBlank, bis es qBlank verlässt. Etwa 1 ms bei 1080p60. Karte und Monitor kommen noch dazu.

Die F1-Statistik auf Kompakt: Quellrate 64,88 fps, gemeldet 143,86; Ausgabe 65,1 fps, VSync aus, Tearing erlaubt; Durchlauf 1,3 ms
F1 auf Kompakt, hier an einem Fenster: die Rate der Quelle, was am Schirm ankommt, und qBlanks eigene Zeit.
Gegeneinander gemessen wurden die beiden hier nicht. Der Unterschied folgt aus dem Aufbau.

Was jedes über das Signal zeigt

qBlank (F1)AmaRecTV (Statusleiste)
BildratenQuelle, gemeldet, AusgabeAufnahme und Anzeige
Verlorene BilderJaJa, dazu no frame
FormatGröße, Farbformat, Norm, HalbbilderGröße, FourCC, progressiv oder interlaced, Halbbildreihenfolge
Eigene ZeitDurchlauf in ms–
Während der AufnahmeEncoder, Puffer, PlatteSchreibtempo, Pufferfüllung, CPU, ms pro Bild

Capture Card: Einrichtung

AmaRecTV: von Hand

  • Größe, Bildrate, Farbformat und Bittiefe werden aus einer Liste gewählt oder in ein Feld getippt.
  • Das Handbuch nennt Beispiele: 720×480 bei 29,97 für einen GV-USB2, 720×240 bei 59,94 für ein SNES über RGB.
  • 1080i ist als 30 fps einzutragen. PS2-480i muss man von Hand eintippen.
  • Bei einer Blackmagic Intensity Pro 4K müssen die Einstellungen genau zum Signal passen. Sonst gibt es kein Bild und keinen Hinweis, wo es abweicht. Laut Handbuch ist diese Karte nur etwas für Fortgeschrittene.
  • Eine Sknet MonsterX3A kann ohne Signal Minuten zum Starten brauchen.
  • Farbformate: RGB32, YUY2, UYVY, HDYC. Ein 10-Bit-RGB-Signal wird auf 8 Bit gekürzt.

qBlank: ans Signal angepasst

  • Quelle listet, was die Karte anbietet: Farbformat, Auflösung und Bildrate.
  • Auflösung an die Videonorm anpassen ist ab Werk an: passt die Auflösung nicht, etwa 720×480 bei PAL, stellt qBlank die richtige selbst ein.
  • Rate des Signals nimmt 50 Hz bei PAL, 59,94 bei NTSC, 60 bei PAL 60.
  • Werte von Hand eingeben gibt es für Formate, die eine Karte nicht auflistet.
  • NV12 und P010 ebenso wie YUY2, UYVY und RGB. 10 Bit bleibt 10 Bit, HDR bleibt HDR.
Der Reiter Quelle der Einstellungen: Bildquelle Capture-Karte, Bildschirm oder Fenster, der Eingang auf Automatisch, die Karte unter Videogerät gewählt und die Knöpfe Karte konfigurieren und Karte neu einlesen
Quelle: Karte, Bildschirm oder Fenster als Bildquelle, dann die Karte und ihr Eingang.

Bei beiden bedient eine Karte nur ein Programm zur Zeit.

Capture Card: Ton

AmaRecTV

  • Der Ton kommt als 16 Bit Stereo. Die Rate wird gewählt, meist 48 kHz.
  • Das Standardformat des Wiedergabegeräts muss passen. Sonst meldet AmaRecTV einen Formatfehler.
  • Die Auswege des Handbuchs: dasselbe Format in Windows einstellen; der Exklusivmodus, der andere Programme stumm schaltet, aber jedes Format spielt; oder den Fehler ignorieren, dann bleibt AmaRecTVs Vorschau stumm, die Aufnahme läuft trotzdem.
  • Der Audiorenderer zielt ab Werk auf 40 ms. Mehr verringert Knacken, verzögert aber.
  • Ein zweites Wiedergabegerät kann den Ton mitbekommen, zum Streamen.
  • Mono lässt sich zu Stereo machen, auch in der Aufnahme.
  • Tonverzögerung verschiebt den Ton in der aufgenommenen Datei von Hand. Das Handbuch rät, ±100 ms zu probieren, bis etwa ±500.
  • Version 4 hat keinen Mikrofoneingang; Version 3 mischte bis zu drei Quellen.

qBlank

  • Jedes Format, das die Karte schickt. qBlank wandelt es in das, was das Gerät spielt.
  • Tonpuffer von 5 bis 200 ms, ab Werk 30.
  • Exclusive Mode umgeht den Windows-Mixer für weniger Verzögerung. Wie bei AmaRecTV ist das Gerät dann für andere Programme gesperrt.
  • A/V-Versatz verschiebt Ton oder Bild bei der Wiedergabe um bis zu 200 ms, für einen Fernseher oder ein Headset mit eigener Verzögerung. Die Aufnahme bleibt davon unberührt.
  • M schaltet stumm, + und - regeln die Lautstärke. Beides lässt die Aufnahme in Ruhe.
  • Mikrofone und andere Eingänge kommen als eigene Quellen in die Aufnahme. Siehe Aufnahme.
Der Reiter Ton: Wiedergabe auf Systemstandard, Exclusive Mode aus, und unter Verzögerung der Tonpuffer auf 30 ms und der A/V-Versatz auf 0 ms
Ton → Wiedergabe und Verzögerung, wie ab Werk.

Analoge Konsolen

qBlankAmaRecTV
VideonormPAL, NTSC oder SECAM automatisch gefunden, folgt einem Wechsel zwischen 50 und 60 HzIm Treiberdialog
Wann deinterlaced wirdAn jedem Bild gemessenAus einer Tabelle von Größe und Bildrate, oder von Hand
ModiAus (Weave), Bob, Bob (interpoliert), Bewegungsadaptiv, Kantenorientiert, YADIFAction, RPG, Retro
HalbbildreihenfolgeGemessen, oder von HandAus der Tabelle, oder oben oder unten zuerst von Hand
Gilt für die AufnahmeJaNein, nur der Zuschnitt
Seitenverhältnis in der AufnahmeQuadratische Pixel, 720×576 wird 768×576–
Composite-Dot-CrawlFünf Filter, nebeneinander zu vergleichen–
ZuschnittVon Hand oder erkannt, je Bildgröße gemerktEin Zuschnitt-Werkzeug; Einstellungen in einer Liste zum Umschalten
PixelgrafikNatives Pixelraster, Sharp Bilinear, Integer-SkalierungRetro-Modus
Zeilenlücken, RöhrenmaskeEingebaut, nur für die Anzeige–

Deinterlacing

AmaRecTV entscheidet nach einer Tabelle: eine bestimmte Größe und Bildrate gilt als interlaced oder nicht. Eine Karte liefert 240p und 480i oft in gleicher Größe und Rate, also kann die Tabelle sie nicht unterscheiden. Die Halbbildreihenfolge lässt sich von Hand setzen.

Seine drei Modi sind nach Spielgenres benannt. Das Handbuch beschreibt sie:

  • Action: für schnelle Spiele und langsame PCs. Gut in Bewegung, aber ruhige Szenen zittern auf und ab und verlieren Schärfe.
  • RPG: Qualität, für schnelle PCs. Besser in ruhigen Szenen, etwas Rauschen in Bewegung. Nicht für RGB-Formate.
  • Retro: gemacht für Signale vom Famicom bis zur PS1, für alte Spiele das Beste bei Last und Qualität.

qBlank misst jedes Bild. Mit Nur bei interlaced Quellen anwenden darf der Deinterlacer anbleiben: 240p geht unberührt durch, 480i und 576i werden deinterlaced. Auch die Halbbildreihenfolge wird gemessen.

Der Abschnitt Halbbilder: Nur bei interlaced Quellen anwenden, die Anzeige Gemessen: progressiv, der Deinterlacing-Modus und die Halbbildreihenfolge
Bild → Halbbilder: was gemessen wurde, und der Modus.

Die Aufnahme

In AmaRecTV gelten Seitenverhältnis und Deinterlacing nur für die Vorschau. Die Aufnahme behält die rohen Bilder der Karte, mit Zuschnitt. Eine 480i-Aufnahme zeigt Kammstreifen und trägt kein Seitenverhältnis. Die FAQ nennt das normal: deinterlacen und skalieren im Player oder beim Umwandeln.

qBlank nimmt das Bild so auf, wie man es sieht: zugeschnitten, deinterlaced, mit quadratischen Pixeln. Das Seitenverhältnis hat einen eigenen Haken, Auch für Aufnahme, Screenshot und Kamera, ab Werk an. Für die Bilder der Karte, wie sie ankommen, hat der Reiter Encoder Ohne Filter, für verlustfreie Aufnahmen.

Videonorm

Eine Karte auf NTSC zeigt eine PAL-Konsole schwarzweiß oder mit wandernden Farben. In AmaRecTV stellt man im Treiberdialog um. qBlank probiert die Normen selbst durch, bis die Farbe einrastet. F7 prüft am aktuellen Bild noch einmal.

Der Abschnitt Videonorm auf Automatisch: eingestellt PAL 60, Signal eingerastet
Quelle → Videonorm: was auf der Karte steht und ob sie eingerastet ist.

Composite

Composite trägt die Farbe in der Helligkeit, das hinterlässt wandernde Punkte an Kanten. qBlank hat fünf Filter dagegen; sie erscheinen nur an einem Composite-Eingang. F12 teilt das Bild in aus und an, F11 hält es an. AmaRecTV hat dafür nichts.

Der Abschnitt Composite-Filter, alles aus: Farbschimmern, Erweiterte Historie, Stillstehendes mitteln, Bewegung folgen, Bewegtes entstören und Bandbreite zurückholen
Bild → Composite-Filter, alles aus wie ab Werk.

Pixelgrafik und Röhre

  • Natives Pixelraster: man wählt, wie viele Pixel die Konsole pro Zeile zeichnet, 256 bei einem SNES. Jedes Konsolenpixel wird dann ein scharfer Block.
  • Sharp Bilinear hält Pixel bei jedem Faktor scharf und gleich breit. Integer-Skalierung steht beim Seitenverhältnis.
  • Zeilenlücken, Röhrenmaske und Pixelraster gelten nur für die Anzeige. Aufnahmen, Screenshots und die Kamera bekommen das Bild ohne sie.
Der Abschnitt Bildröhre mit 240 Zeilen der Quelle, Zeilenlücken 0,35, Streifenmaske mit 0,35
Bild → Bildröhre.

Bildschirm und Fenster

Wie jedes aufnimmt

qBlankAmaRecTV
Ganzer MonitorDesktop DuplicationDesktop Duplication, als Bereich
Teil des Bildschirms–Ein gezogener Bereich, oder einer, der einem Fenster folgt
Ein FensterWindows.Graphics.CaptureGDI
Spiele und Videos im FensterJaNicht mit GDI: DirectX-Inhalt bleibt draußen
Verdecktes FensterKommt durchBereich: was davor liegt, wird aufgenommen; GDI: kommt durch
Fenster verschoben oder vergrößertGefolgt, eine neue Größe nach einem MomentPosition gefolgt; eine neue Größe erst ab der nächsten Aufnahme
Exklusives VollbildNicht bei älteren Spielen; randloses Fenster gehtNicht möglich
BildrateJedes neue Bild, oder gedeckeltAus einer Liste, oder die Rate des Monitors
MauszeigerAn oder ausAn oder aus
HDR-DesktopIn HDR–
TonSystemton ohne qBlankAmaRecTV stumm; PC-Ton nur über das Zusatzprogramm AmaSte

AmaRecTV

  • Ein blauer Rahmen markiert den Bereich. Pfeiltasten schieben ihn um ein Pixel, eine Lupe und Einrasten helfen.
  • Der Fensterfolge-Modus folgt der Position des Fensters. Eine neue Fenstergröße gilt ab der nächsten Aufnahme.
  • Der GDI-Fenstermodus sieht durch verdeckende Fenster. Was DirectX zeichnet, bleibt aber draußen, etwa Spiele und Aero-Glas, und das Handbuch warnt, das Ergebnis könne vom Bildschirm abweichen.
  • Ohne Dummy-Pixel, ein durchsichtiges Pixel, das in der Rate des Monitors neu gezeichnet wird, ruckelt Bewegung. Das Handbuch hat es deshalb an.
  • Monitor Rate nimmt die Rate des Monitors. 30 fps auf einem 59,94-Hz-Monitor werden 29,97.
  • Vier Presets, A bis D, halten verschiedene Bereiche.
  • Im Desktop-Modus ist AmaRecTV immer stumm, gegen Rückkopplung. PC-Ton braucht das Zusatzprogramm AmaSte, nur 16 Bit, im Format des Geräts.
  • Alt+D zeigt den Rahmen, Umschalt+S nimmt einen Desktop-Screenshot.

qBlank

  • Bildschirm nimmt einen ganzen Monitor, Fenster ein Fenster, Spiele und Videos eingeschlossen.
  • Ein verdecktes Fenster kommt durch. Ein minimiertes nicht.
  • Ändert sich der Titel oder ist das Fenster weg, nimmt qBlank ein anderes Fenster desselben Programms.
  • Der Rahmen wird immer abgeschnitten.
  • Jedes neue Bild wird sofort gezeichnet. Aufnahme → Bildrate auf wie die Quelle behält alle, oder deckelt sie.
  • Systemton ohne qBlank nimmt alles außer qBlanks eigener Wiedergabe. qBlank bleibt hörbar, und nichts hallt doppelt.
  • qBlank auf der Aufnahme verbergen ist beim Bildschirm ab Werk an. Es hält qBlank aus jeder Bildschirmaufnahme heraus, auch aus Remote Play und Remotedesktop.
  • Vorschau aus zeigt eine kleine Anzeige mit Auflösung, Bildrate und Aufnahmezeit und zeichnet seltener.
Der Reiter Quelle mit Fenster als Bildquelle: das Fenster Test window — python.exe, Aktualisieren, die Haken für Mauszeiger und Vorschau und vier Hinweise zu verdeckten Fenstern, verlorenem Titel, exklusivem Vollbild und Ton
Quelle → Fenster: das Fenster, Zeiger, Vorschau und was man wissen muss.
Der Reiter Quelle mit Bildschirm als Bildquelle: der Hauptmonitor gewählt, Mauszeiger, Vorschau und qBlank auf der Aufnahme verbergen eingeschaltet, dazu die Hinweise zum exklusiven Vollbild und zum Ton
Quelle → Bildschirm: Monitor, Zeiger, Vorschau, qBlank verbergen.
Die Anzeige von qBlank bei ausgeschalteter Vorschau: Monitor 1, 2560 × 1440, 144 Hz, 5 fps und die Knöpfe Aufnahme starten, Screenshot und Vorschau zeigen
Vorschau aus: die Anzeige statt des Bildes.

Aufnahme

qBlankAmaRecTV
ContainerMKV, MP4; AVI für verlustfreiAVI 2.0, nur auf NTFS
Video-CodecsH.264 über NVENC, Quick Sync, AMF oder x264; H.265 über NVENC, Quick Sync, AMF oder x265; AV1 über NVENC, Intel Arc, AMD oder SVT-AV1AMV4 oder jeder installierte 64-Bit-VfW-Codec
VerlustfreiH.265 verlustfrei über NVENC, UT Video, unkomprimiertes RGBAMV4 oder ein verlustfreier VfW-Codec
Ton-CodecAAC mit 96 bis 320 kbit/s; PCM in AVIPCM; MP3 braucht einen 64-Bit-ACM-Codec, schwer zu finden
Was aufgenommen wirdDas Bild wie angezeigt; Ohne Filter für die Bilder der KarteDie Bilder der Karte, zugeschnitten
AuflösungDie der Quelle, oder eine feste Höhe von 2160p bis 360pDie der Karte
BildrateDie der Quelle, oder gedeckeltDie der Quelle, oder geteilt
10 Bit, 4:4:4, HDRJa–
TonquellenKarte, Eingänge, Ausgänge, System ohne qBlank; Verstärkung bis +12 dBDie Karte, mit Aufnahmelautstärke
SpurenGemischt, getrennt oder beidesEine
Tonverzögerung in der Datei–Von Hand, bis etwa ±500 ms
Dateien teilenBei einer Größe, nahtlosBei einer Größe, ab Werk 1,5 TB
Schreibpuffer512 MB, oder größer im Arbeitsspeicher32 bis 4096 MB, ab Werk 128
Platte zu langsamWarnung bei 75 %; voll stoppt die Aufnahme, der Rest wird noch geschriebenÜber 50 % heißt zu langsam; voll kann die Aufnahme stoppen
Freier PlatzAls verbleibende Aufnahmezeit angezeigtWährend der Aufnahme angezeigt; beim Start geprüft
Nach einem AbsturzMKV bleibt abspielbarReparaturwerkzeug für das AVI
Replay-PufferArbeitsspeicher oder Platte, 5 s bis 30 min–
MarkerMKV, MP4 und Clips–
Timer–Nach einer Zeit stoppen; geplanter Start über einen eigenen Planer
Zweiter Ordner–Springt ein, wenn der erste versagt

AmaRecTV

  • Die Statusleiste zählt Bilder, die AmaRecTV einfügt oder verwirft, um den Ton synchron zu halten. Laut Handbuch passiert das fast immer und ist kein Fehler.
  • Ein D dort heißt, der Ringpuffer ist übergelaufen und Bilder gingen verloren.
  • Der Start einer Aufnahme kann etwa 10 s dauern, während eine Festplatte anläuft.
  • Kurze Aufnahmen lassen sich in einen Temp-Ordner verschieben. Eine Berichtsdatei protokolliert jede Aufnahme.
  • 4.11 hat die Aufnahme neu gebaut: sie läuft jetzt nach Zeit statt nach Bildern.

qBlank

  • Der Encoder läuft in qBlank, über die Bibliotheken von ffmpeg. Mit NVENC und AMF geht das Bild ohne Kopie von der GPU zum Encoder.
  • Ändern sich Größe oder Videonorm während einer Aufnahme, beginnt nahtlos eine neue Datei.
  • Replay-Puffer und Aufnahme teilen einen Encoder. Umschalt+F9 speichert die letzten Minuten als Clip.
  • Marker: Strg+Umschalt+F9 setzt einen, Player zeigen sie als Kapitel.
Der Reiter Aufnahme: Container MKV, Bildrate und Auflösung wie die Quelle, der Ausgabeordner mit dem freien Platz als Aufnahmezeit, der größere Puffer im Arbeitsspeicher und unter Screenshots das Format PNG und der Screenshot-Ordner
Aufnahme: Container, Rate, Größe, Ordner, Teilen und Puffer.
Der Abschnitt Tonquellen der Aufnahme im Reiter Ton: der Ton der Karte, ein Eingang auf Systemstandard und der Systemton, jeder mit Verstärkung, Spuren und Pegel, und der Knopf Hinzufügen
Ton → Tonquellen der Aufnahme: jede mit Verstärkung, Spuren und Pegel.
Der Reiter Replay: Replay im Hintergrund an, Länge 60 Sekunden, Ablage im Arbeitsspeicher mit höchstens 4 GB, der freie Speicher und was 60 Sekunden brauchen
Replay: Länge, Arbeitsspeicher oder Platte.

Screenshots und virtuelle Kamera

qBlankAmaRecTV
Screenshot-FormatePNG, JPEG, JPEG XR, AVIFBMP, PNG, JPEG
HDR-ScreenshotsJPEG XR oder AVIF–
Mit der BedienoberflächeBedienoberfläche mit aufnehmen–
In die ZwischenablageStrg+F10Eine Einstellung
Virtuelle KameraEingebaut, eine DirectShow-QuelleAmaRec Live, installiert ab Version 3.10
Programme, die sie sehen64 Bit32 Bit
KamerabildqBlanks Bild, in der Rate der QuelleOhne Skalierung
Kamera-FormateNV12; P010 mit PQ für HDR–

AmaRec Live kam mit 3.10, und 4.x nutzt es weiter. Sein Status zeigt Rdy, Run oder Disable. OBS-Nutzer berichten, dass sie dafür das 32-Bit-OBS brauchten.

Der Abschnitt Virtuelle Kamera: eingeschaltet, OBS und Discord lesen mit, jedes in seinem eigenen Format
Aufnahme → Virtuelle Kamera: installiert, eingeschaltet, und wer gerade mitliest.

Tasten und Presets

qBlankAmaRecTV
Jede Taste änderbarJaJa
Tasten in anderen ProgrammenEine zweite Taste unter Systemweit; kein anderes Programm bekommt sieGlobal hook, für alle Tasten
MausDoppelklick für VollbildDoppelklick, Rad, und beides mit der rechten Taste, alles belegbar
AufnehmenF9Alt+Z, stoppen Alt+X
ScreenshotF10Alt+S
VollbildEnterAlt+Enter
RahmenlosStrg+EnterStrg+Enter
StummMM
EinstellungenF2C
PresetsProfile mit Namen, von Hand gewählt oder nach der erkannten VideonormZwölf, auf F1 bis F12
  • AmaRecTVs Global hook lässt seine Tasten wirken, während ein anderes Programm den Fokus hat.
  • qBlanks systemweite Tasten gehören qBlank, solange es läuft: kein anderes Programm bekommt diese Kombination. Ist sie schon vergeben, steht sie rot da.
Der Reiter Tasten: jede Aktion mit ihrer Taste und einer Spalte Systemweit, in der Aufnahme starten/stoppen Alt+F9 hat, Replay als Clip speichern Alt+Umschalt+F9 und Screenshot Alt+F10
Tasten: eine Taste fürs Fenster, eine zweite systemweit.

Was Nutzer über AmaRecTV berichten

Aus Foren und Testberichten. Die meisten sind einige Jahre alt, viele betreffen 3.x.

  • Overlay gab auf manchen Windows-10-Systemen mit Nvidia-Karten ein schwarzes Bild.
  • Ein Nutzer einer SC-512N1 fand die Verzögerung etwas geringer als in der Vorschau von OBS.
  • Speedrunner nahmen den Ton aus AmaRecTV, weil das Monitoring von OBS etwa eine Zehntelsekunde hinterherhing.
  • Mit einem GV-USB2 verlor ein Nutzer 30 Bilder in 35 s, wo VirtualDub keins verlor. Andere Testberichte fanden keine Aussetzer und den Ton synchron.
  • Unter 2.31 lief der Ton der Vorschau manchmal zu schnell.
  • Wünsche: eine Pegelanzeige und eine Anleitung auf Englisch.
  • Ein Capture-Forum rät ab: fehlerhaft, und nur mit wenigen Karten lauffähig.

Nur in AmaRecTV

  • Ein Bereich des Desktops, von Hand gezogen oder einem Fenster folgend.
  • Ein Timer, und geplante Aufnahmen über einen eigenen Planer.
  • Ein zweiter Speicherordner, falls der erste versagt.
  • Ein Reparaturwerkzeug für AVIs, die ein Absturz beschädigt hat.
  • Aktionen für Mausrad und Doppelklick, belegbar.
  • Fenstergröße per Taste: 50, 100 und 200 %.
  • Prozesspriorität, und eine langsamere Vorschau, solange die Maus ruht.
  • Eine Tonverzögerung für die aufgenommene Datei.
  • Mono zu Stereo, und eine zweite Tonausgabe.
  • Eine virtuelle Kamera für 32-Bit-Programme.
  • Windows 8.1.

Nur in qBlank

  • Quelloffen, auf Deutsch und Englisch, wird weiterentwickelt.
  • Kein Codec zu kaufen, kein Logo. Hardware-Encoder von NVIDIA, Intel und AMD, AV1 eingeschlossen.
  • Videonorm, Interlacing, Halbbildreihenfolge und Farbbereich aus dem Bild gemessen.
  • Deinterlacing und Seitenverhältnis in der Aufnahme, nicht nur in der Vorschau.
  • Composite-Filter mit Vergleich nebeneinander.
  • Das Pixelraster der Konsole, Sharp Bilinear, Zeilenlücken und eine Röhrenmaske.
  • Ton der Karte in jedem Format, mit A/V-Versatz für die Wiedergabe.
  • Mikrofone und Systemton in der Aufnahme, auf eigenen Spuren.
  • Fensteraufnahme, die Spiele und Videos einschließt.
  • Replay-Puffer im Arbeitsspeicher oder auf der Platte, bis 30 Minuten, und Marker.
  • HDR von der Karte oder vom Desktop, durch Anzeige, Aufnahme, Screenshots und Kamera.
  • Eine virtuelle 64-Bit-Kamera mit qBlanks vollem Bild.
  • F1 zeigt qBlanks eigene Zeit pro Bild.